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Seminar:

Messerrealität

Teilnahme

+ 14 Jahren

Input-Dichte

Sehr Hoch

Gruppengröße

max. 30

Messerrealität statt Messerabwehr

Inhalt

Dieses Seminar zeigt bewusst keine klassischen Lösungen für Messerangriffe. Es geht nicht darum, Sicherheit zu versprechen oder vermeintlich funktionierende Antworten zu liefern. Messerangriffe sind chaotisch, schnell und extrem stressbelastet. Genau dieser Realität nähert sich das Seminar an, statt sie zu vereinfachen. Im Zentrum stehen Chaos und Stress. Nicht als Begriffe, sondern als reale Zustände, die Wahrnehmung, Reaktion und Entscheidungsfähigkeit massiv beeinflussen. Ziel ist ein klares Bewusstsein dafür, wie sich diese Zustände auf der Straße auswirken und warum sie Trainingserfolge oft kippen bzw. in Frage stellen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt ist der Unterschied zwischen einem sichtbaren Angreifer und einem Angreifer außerhalb des eigenen Sichtfeldes. Ein frontal geführter, sichtbarer Angriff unterscheidet sich elementar von einem nicht sichtbaren Angriff aus dem toten Winkel oder von hinten. Selbst bei einer Vorahnung sieht die Realität meist anders aus als erwartet. Diese Diskrepanz wird im Seminar konkret erfahrbar.

Die technischen Grundlagen orientieren sich an den Filipino Martial Arts. Grund: Kein anderes System ist so stark durch reale Gewalt, Kriege, Terror und Guerillakämpfe geprägt. Die Techniken dienen nicht als Lösungen, sondern als Mittel, um Dynamik, Reichweite und Eskalation besser zu verstehen.

Als Bezugspunkt dienen reale Messerangriffe aus der nahen Vergangenheit. Betrachtet wird, warum sich Opfer häufig nicht besser schützen konnten und welche Faktoren dabei eine Rolle spielten. Der Fokus liegt auf Wahrnehmung, Überraschung, Stressreaktionen und fehlenden Handlungsoptionen. Mitgenommen wird keine Technikliste, sondern ein realistisches Verständnis von Messergewalt. Ein klarer Blick auf die Grenzen von Training und die Wirkung von Chaos und Stress unter realen Bedingungen.

Teil 1 - Grundlagen der Messerrealität

Der erste Teil schafft die notwendige Basis, um Messergewalt realistisch einordnen zu können. Behandelt werden grundlegende Messerhaltungen, Schneiden, Stechen und die Verbindung beider Bewegungsformen. Es geht nicht um Verteidigung, sondern um Verständnis. Reichweite, Tempo und Wirkung werden erfahrbar gemacht, damit klar wird, wie wenig Raum für Kontrolle bleibt, sobald ein Messer im Spiel ist.

Teil 2 - Drills und Improvisation

Im zweiten Teil wird mit dem Drill Sumbrada gearbeitet. Der Drill dient nicht als Techniktraining, sondern als Werkzeug. Er wird bewusst geöffnet, verändert und gebrochen, um Improvisation zu erzwingen. Ziel ist es, unter wechselnden Bedingungen handlungsfähig zu bleiben, statt Abläufe abzuarbeiten. Fehler, Brüche und Unsicherheit sind hier kein Problem, sondern Teil des Lernprozesses. Der Fokus liegt auf Anpassungsfähigkeit unter Druck, nicht auf sauberen Bewegungen.

Teil 3 - Realität, Stress und Chaos

Der dritte Teil konfrontiert die Teilnehmenden mit Situationen, in denen Kontrolle weitgehend verloren geht. Angriffe erfolgen außerhalb des gewöhnlichen Trainingsmusters. Zeitpunkt, Richtung und Art des Angriffs sind unklar. Stress steigt, Wahrnehmung bricht ein, Entscheidungen müssen trotzdem getroffen werden. Anhand realer Messerangriffe aus der jüngeren Vergangenheit wird deutlich, warum Opfer oft kaum reagieren konnten und welche Faktoren dabei entscheidend waren. Ziel ist kein Lösungsversprechen, sondern ein ehrliches Verständnis dafür, wie Chaos und Stress reale Handlungsfähigkeit beeinflussen..

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Seminar
auf einen
Blick
35,00 Euro Early Bird bis 23.05.2026
50,00 Euro Ab dem 24.05.2026
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Termin
13. Juni 2026
14 bis 18 Uhr
Trainingsort
Rudolf Diesel Straße 20
31582 Nienburg Weser
Kontakt
WhatsApp 01520 438 2072
info@sai-fon.com
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