
Wie wird man gut?
Millionen Menschen spielen Fußball. 
Sie alle haben denselben Wunsch: gut zu werden.
Trotzdem schaffen es nur wenige bis in die Bundesliga.
Nicht, weil die anderen faul sind oder kein Talent haben,
sondern weil „gut“ eben viel mehr bedeutet als ein paar gelungene Spiele, etwas Eifer und schön mit dem Ball umgehen zu können.
Gut zu werden heißt, über Jahre das Gleiche zu trainieren,
zu verlieren und zu zweifeln aber trotzdem dran zu bleiben –
ohne Applaus
, ohne Garantie.
In der Kampfkunst ist es nicht anders.
Der eine gewinnt Turniere
.
Der nächste besteht eine Prüfung und trägt den schwarzen Gürtel
.
Wiederum ein anderer meidet beides und merkt trotzdem, dass er sich verändert hat –
ruhiger, klarer, fokussierter.
Jeder definiert sein „gut“ anders. Doch alle wollen es erreichen.
Der Wettkämpfer misst sich mit Gegnern
.
Der Gürtelträger mit einem System.
Der stille Trainierende mit sich selbst
.
Aber keiner davon hat automatisch verstanden, was gut sein wirklich bedeutet.
Gut ist kein Titel, kein Gürtel, kein Video, kein Sieg.
Gut ist, wenn du ehrlich trainierst.
Wenn du Fehler erkennst, bevor sie gefährlich werden
.
Wenn du weißt, wann du stehenbleiben musst – und wann du gehen solltest.
Kampfkunst ist nicht der Weg zum Sieg, sondern der Weg zu sich.