Kampfkunst: FMA

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InosantoLaCosteKaliSystem

Zeiten & Trainer

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Andreas Liebsch

Instruktor & Founder Sai-Fon e. V.

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Andreas Spamer

Instruktor & Supporter

Dienstag

18:30-20:00

Freitag

18:30-20:00

Stock- und Messerkampf

ABSOLUT PROFESSIONELLES UND STRASSENTAUGLICHES SYSTEM

Die hochentwickelte und umfassende Kampfkunst der Filipino Martial Arts (kurz: FMA) basiert auf Waffen, ist aber letztlich ein System der leeren (empty) Hände. Die philippinischen Kampfkünste, die beim Sai-Fon e. V. unterrichtet werden, stammen aus 26 Primärquellen. Hierbei handelt es sich um Großmeister, unter denen Guro Dan Inosanto sein Leben lang trainiert hat. Mit Einflüssen des verstorbenen Großmeister John La Coste entwickelte Guro Dan Inosanto ein Curriculum, welches sich auf 12 Hauptbereiche aufteilt. Trainiert werden z. B. Einzelstock, Doppelstock, Langstock, Stock & Dolch, Doppel Dolch, Dolch & Schild, Panatukan (philippinisches Boxen), Sikaran (philippinische Trittmethoden) und der Umgang mit Alltagswaffen.

Das Curriculum beinhaltet sowohl den Kampf „Mann gegen Mann“ als auch den Kampf gegen mehrere Angreifer. Es entwickelt bei dem Trainierenden das strategische Bewusstsein für seine Umgebung und lehrt, die Umgebung selbst als Mittel zum Zweck zu nutzen. Alles, was möglich ist, soll eingesetzt werden. Sämtliche Gegenstände in der näheren Umgebung können als Waffe von Nutzen sein. Alltagsgegenstände, wie Regenschirme, Bücher, Kopftücher, Zeitungen, Teller, Schlüssel, EC-Karten usw. werden in den Händen eines geübten Trainierenden der FMA zu wirksamen Mitteln des Selbstschutzes und der Selbstverteidigung.

Die in den FMA verwendeten Techniken werden grundsätzlich beidseitige, also sowohl mit der linken, als auch mit der rechten Hand trainiert. Ebenso werden z. B. die Schlag-, Stich-, Schneid- und Stoßtechniken durch eine effektive Beinarbeit in ihrer Präzision, Schnelligkeit und ihrer Power  unterstützt. Hierdurch wird ein Höchstmaß an Koordination entwickelt, um den gesamten Körper in die Bewegung mit einzubinden. Die Übungen und Techniken qualifizieren den Praktizierenden zu einem schnellen und fließenden Handling mit den jeweiligen Waffen. Die natürlichen Attribute, wie z. B. Timing, Geschwindigkeit, Bewusstsein, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Selbstvertrauen erhalten so ständig neue Backups und entwickeln sich stetig weiter.

Die Filipino Martial Arts bieten ein progressives, innovatives und in sich abgeschlossenes Technikrepertoire mit Einflüssen aus anderen Kampfkunststilen, wie z. B. aus dem Pekiti-Tirsia, dem Krabi Krabong, dem Serrada Escrima und dem Villabrille Kali.

Die pure Durchschlagkraft!

Die Filipino Martial Arts (FMA) sind ein – in Deutschland – völlig unterschätztes Selbstschutz-, Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungssystem mit einer enormen Durchschlagskraft, welches Grundlage vieler darauf aufbauender Systeme sowohl für Militäreinheiten auf der ganzen Welt, als auch für diverse Spezialeinheiten (u.a. Navy-Seals und SWAT) wurde.

Letztlich fanden die Filipino Martial Arts auch Anwendung in einigen Hollywood-Filmen, wie z.B. in der Jason Bourne Reihe, welche größtenteils von Jeff Imada – einem langjährigen Schüler von Guro Dan Inosanto  – choreographiert wurde. Auch die Reihe „96 hours – Taken“, „Book of Eli“, „Resident Evil“, „300“, „Stargate Atlantis“ und in James Bond „Quantum Trost“ und „The Hunted“ sind weitere Beispiele, in denen das Inosanto Lacoste Kali zum Einsatz kam.

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