KAMPFSPORT FÜR DICH!

WAS DU UNBEDINGT WISSEN SOLLTEST, BEVOR DU DIR UNSERE SYSTEME (ANGEBOTE) ANSCHAUST

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Kampfkunst System

In Deutschland tickt die Uhr des Kampfsports etwas anders. Es fängt damit an, dass wir drei verschiedene Wortkreationen für derartige Freizeitgestaltungen benutzen: Kampfsport,  Kampfkunst und Selbstverteidigung. In der übrigen Welt hat sich hingegen der Begriff Martial Arts durchgesetzt. Weiterhin existieren in den Köpfen vieler deutscher Interessenten bei dem Wort "Kampfsport" zumeist das Denken an weiße Anzüge, Barfuß, schwarze Gürtel, Matten und eine Trainingsstätte, auch "Dojo" genannt.

Auch denken viele Interessenten, dass es Kampfsportarten oder Kampfkunstsysteme gibt, welche man schneller lernen kann. Beworben wird dies von bestimmten Systemen z. B. mit dem Werbeslogan, das jeweilige System würde auf "natürliche Reflexe" basieren. Die Wahrheit ist: Jedes Kampfkunstsystem basiert auf natürliche Reflexe. Im Gegenteil: Ein Kampfsystem ohne die Beteiligung der natürlichen Reflexe wäre widernatürlich. Allerdings gilt dies für JEDE Sportart und gehört mittlerweile zu den Binsenweisheiten. Falle also nicht auf derartige billigen Werbetricks herein!

Zum Thema "schnell lernen" noch so eine Binsenweisheit: Es gibt keine einzige Sportart der Welt, die man schnell lernen kann und wo man dann gut ist. Nehmen wir das Boxen mit seinen absolut überschaubaren Techniken Jab, Cross, Uppercut, Hook und Overhead. Diese Techniken kann man sicherlich innerhalb von wenigen Wochen verinnerlichen. Wird das aber reichen, um so gut zu werden, dass man andere, erfahrenere Boxer damit besiegen kann? Natürlich nicht. Schnelles lernen ist gleichbedeutend mit oberflächlichem lernen und diese Binsenweisheit ist allumfassend, betrifft also jede Sportart und alles, was überhaupt im Zusammenhang mit lernen steht.

In Deutschland bedeutet das: Aufpassen vor Werbeversprechen, denn es geht um deine persönlichen Sicherheit. Diese sollte es dir Wert sein, dass du dich vorher etwas genauer mit der Kampfsportszene befasst. Nirgendwo wird so viel gelogen, betrogen und versprochen, wie im Kampfsport. Von daher solltest du skeptisch werden, wenn dir etwas versprochen wird, was widernatürlich und unlogisch klingt, wie z. B. schnell gut werden zu können, das Selbstbewusstsein automatisch aufzupäppeln oder überhaupt mit wenig Aufwand viel erreichen zu können. Derartige Versprechungen kennst du bestimmt auch aus der Fitness- und Diätszene.

Wie Vorurteile unser Denken prägen

KAMPFSPORTLER SIND SCHNELL, FLEXIBEL, BEWEGLICH UND UNBESIEGBAR

Weißt du eigentlich, warum gerade Karate, Judo, Aikido und Jiu-Jitsu, also die japanischen Kampfkünste, in Deutschland so populär wurden? Die Antwort ist einfach: Die Japaner waren im 2. Weltkrieg verbündete der Deutschen, die damaligen Kampfsportarten fanden daher einen einfachen Zugang in den deutschen Breitensport. Von dieser Zeit ab prägten sie das Bild der Kampfkünste in Deutschland: Weiße und saubere Anzüge, Barfuß, Gürtel unterschiedlichster Farben, das Training auf Matten und ein absolut höflicher und respektvoller Umgang miteinander.

Damit einher ging der Mythos der unbesiegbaren Samurai, deren edlen Gesinnung, deren Ehrhaftigkeit, deren Mut und Tapferkeit und deren absolut wirkungsvolle Kampftechniken. Untrennbar mit dieser Geschichte verbunden sind die Ninja und deren Mythos. Die Japaner schafften es, diese Elemente mit in die Neuzeit zu nehmen.

Dann kam der koreanische Kampfsport Taekwondo nach Deutschland. Ähnliche Voraussetzungen nur ohne Matten aber wesentlich dynamischere Fußtechniken. Das wiederum veränderte auch das Denken des Karate, zumindest in den USA. Dort entstand die Idee, das Karate zu revolutionieren und ebenso dynamisch, wie das Taekwondo zu machen. Das Kickboxen war geboren. Genau in dieser Zeit entstanden die ersten neuweltlichen Kampfsportlegenden, wie Chuck Norris, Bill Wallace und Benny Urquidez.

...und jetzt wird es interessant...

Dann betrat eine ganz besondere Person die Bühne der Kampfkünste und revolutionierte einfach alles: Bruce Lee. Allerdings ging dieser von vornherein einen völlig anderen Weg: Sein System basierte darauf, einfach, direkt und nicht-traditionell zu sein. Auch trainierte Bruce Lee jeden Interessenten, egal ob Chinese, Japaner, Amerikaner oder Europäer. Dies alles erzürnte insbesondere die chinesische Kampfkunstelite. Letztlich musste sich Bruce Lee einer Herausforderung stellen, meisterte diese und konnte fortan seine innovativen Ideen an alle Interessenten, die es wollten, weitergeben.

Geändert hat das in Deutschland in der Kampfsportszene nicht viel. Sicherlich wurden auch hier die Filme des legendären Bruce Lee gesehen und jeder wollte irgendwie so sein, wie er. Leider gab es anfangs keine Möglichkeit, seine Stile in Deutschland zu trainieren. Erschwert wurde diese Entwicklung durch den frühen Tod von Bruce Lee. Erst nach und nach fuhren auch deutsche Interessenten in die USA und ließen sich dort von den ehemaligen Schülern und Trainingspartnern von Bruce Lee, u. a. Dan Inosanto und Ted Wong, zu Instruktoren ausbilden.

Die heutige Sicht auf den Kampfsport in Deutschland ist nach wie vor durch die japanischen Systeme geprägt. Der Widerspruch: Obwohl viele ihrem Idol Bruce Lee nacheifern, trainieren die wenigsten tatsächlich seine Systeme oder kennen diese überhaupt.

Die Situation heute

Unglaublich, aber wahr: Auch heute noch prägen die japanischen Kampfsportarten maßgeblich die Kampfsportszene und somit die Sichtweise auf den Kampfsport in Deutschland. Jemand, der sich für den Kampfsport interessiert, wird sich daher - mehr oder weniger - an den folgenden Dingen orientieren:

  1. Das Training findet in einer Halle statt
  2. Es wird in weißen Anzügen trainiert
  3. Man benötigt Gürtelprüfungen, um weiterzukommen
  4. Es gibt einen Meister, der sagt, wo es langgeht
  5. Mit einem Kampfsport lerne ich auch immer, mich zu verteidigen
  6. Mit einem Kampfsport wächst das Selbstbewusstsein automatisch

Ebenso werden die meisten Interessenten die Namen Judo, Karate, Ju-Jutsu, Taekwondo und Kickboxen kennen und sich an diesen orientieren. Neuer Mainstream durch eine enorme Medienpräsens ist "Krav Maga". Die Masse der Interessenten kann weder die genannten Kampfsportarten definieren noch wirklich auseinanderhalten. Kurzum: Bei vielen herrscht mehr Unwissenheit, als Wissen, ob Interessent oder schon Kampfsportler. Daher ist es wichtig, sich über seine eigene Uninformiertheit und sein Unwissen bewusst zu sein, damit Informationen, Wissen und Erkenntnisse überhaupt die Chance haben, sich zu verbreiten. 

Was unsere Systeme von anderen unterscheidet

DAS IST WICHTIG, WENN DU DICH FÜR DIE BEI UNS TRAINIERTEN SYSTEME INTERESSIERST

Die beim Sai-Fon angebotenen Systeme basieren allesamt auf den Ideen und Gedanken des legendären Bruce Lee. Wir trainieren also keine traditionellen Kampfsportarten mit weißen Anzügen, mit Barfüßen und mit Gürtelgraden. Damit du dich besser orientieren kannst, hier eine kleine abschließende Aufzählung an Dingen, die unsere Angebote ausmachen:

  1. Das Training findet zumeist draußen statt, nur bei schlechtem Wetter sind wir in der Halle.
  2. Jeder zieht die Trainingssachen an, die ihm gefallen. Es gibt keine Kleiderordnung.
  3. Es gibt keine Gürtel und keine Gürtelprüfungen.
  4. Es gibt keine Meister, sondern Instruktoren die als Mentoren fungieren.
  5. Jedes Mitglied ist maßgeblich durch eine regelmäßige und motivierte Trainingsteilnahme an seinen Fortschritten beteiligt.
  6. Das Training findet in einer lockeren und familiären Atmosphäre statt.
  7. Die jeweilige Trainingsgruppe wird bewusst klein gehalten, damit die Trainer jedes Mitglied individuell im Blick behalten können.
  8. Flankiert und begleitet wird das Training über eine WhatsApp-Gruppe. Fragen, Anmerkungen, Kritik und Vorschläge finden also eine nachhaltige Möglichkeit.

Beim Sai-Fon werden sämtliche Distanzen und Möglichkeiten trainiert. Du lernst also zu kicken, zu boxen, zu trappen, zu clinchen, zu werfen, zu hebeln, zu würgen, die Ellbogen, Knie, Hüften und Kopf einzusetzen, im Bodenkampf mit allen Mitteln zu bestehen, den Umgang mit und gegen Messer und den Umgang mit Alltagsgegenstände, wie Luftpumpe, Kugelschreiber oder Buch.

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