Häufig gestellte Fragen - FAQ

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Allgemeine Frage

Auf diese Frage gibt es keine allgemein-gültige Antwort. Daher kann hier nur erklärt werden, wie wir diese Unterschiede definieren.

Kampfsport ist für uns die sportliche Variante des Kampfes. Der Kampf unterliegt dabei einem rudimentärem Reglement, wie z. B. einer Zeit- und Flächenbegrenzung und ist zumindest in Gewichts- und Altersklassen, oft auch noch in Gürtelklassen u. ä. limitiert. Kampfsportler tragen zumeist weiße (manchmal auch blaue oder schwarze) Anzüge, die – je nach Art der Wettkämpfe – reißfester bzw. schwerer oder leichter sein können und trainieren und kämpfen Barfuß. Bekannte Kampfsportarten sind z. B. Judo, Karate, Boxen und Taekwondo.

Kampfkunst bezieht sich auf die Kunst, sich auf der Straße im Kampf zu behaupten. Dieser Kampf unterliegt keinerlei Reglementierung, daher wird in der Kampfkunst versucht, so realitätsnahe wie möglich zu trainieren, also z. B. mit Schuhwerk und in “normaler” Trainingskleidung, wie z. B. T-Shirt und kurzen Shorts. Bekannte Kampfkünste sind z. B. Wing-Tsun, Jun-Fan Kung-Fu und Kali/ Excrima. Ein weiterer, oft benutzter Begriff, ist auch die

Selbstverteidigung. Hierbei geht es – lt. unserer Ansicht – zwar auch um den Kampf auf der Straße, dieser findet allerdings im Training nicht immer den in einer realen Kampfsituation vorzufindenden Rahmen. Sprich: In der Selbstverteidigung findet die Auseinandersetzung mit der Realität eher auf einer theoretisch-praktischer Ebene statt. So trainiert man häufig in der Selbstverteidigung in reißfesten Anzügen und mit Barfüßen. Bekannte Selbstverteidigungssportarten sind z. B. Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Hapkido und Aikido.

Die Frage kann wieder nur aus unserer Sicht und in zwei Teilen beantwortet werden: Im Kampfsport können Kinder schon ab 6 Jahren trainieren. Dabei ist vor allem das Judo-Training zu empfehlen, da hier den kindlichen Bedürfnissen auf einer äußerst kontrollierten Art entgegengekommen wird (rangeln und raufen).

In der Kampfkunst ist ein Einstieg eigentlich erst ab ca. 13 Jahre sinnvoll. Zum einen sind die Bewegungsabläufe zumeist äußerst komplex und vielseitig, sodass allein von der mentalen und intellektuellen Seite die Anforderungen sehr hoch sind. Zum anderen geht es ganz einfach um ziemlich gefährliche Bewegungsabläufe, für die eine gewisse geistige und körperliche Reife gegeben sein muss.

Info für Eltern: Ein Schwarzgurt ist nicht gleichzusetzen mit einer pädagogischen Ausbildung. Im Zweifelsfall sprechen Sie den Trainer direkt an und fragen ihn nach seinen Qualifizierungen. Schlagen und Treten sollte bei Kinder STARK reglementiert sein.

Übrigens sind für den Einstieg in eine Kampfkunst bzw. einen Kampfsport altersmäßig nach oben hin keine Grenzen gesetzt!

Natürlich nicht! Mit dem Training einer Kampfkunst verschafft man sich zwar physisch und psychisch enorme Vorteile gegenüber einem Aggressor, aber keine Gewinngarantie. Problem in der Realität ist es, dass ein Bösewicht seine Absichten nicht vorher mitteilt, man selbst also plötzlich und unerwartet vor einer evtl. sogar lebensbedrohlichen Situation steht. Damit spielt der Aggressor seine wichtigste Karte, das Überraschungsmoment, aus. Ziel ist es also zunächst, den ersten Angriff zu „überleben“, den man wahrscheinlich nehmen bzw. einstecken muss. Dies steht im Gegensatz zum Training, in dem zwar Angriffe auch spontan erfolgen können, es die Gesamtsituation aber bedingt, immer einen vorher ausgemachten „Gegner“ vor sich zu haben und sich innerhalb einer sicheren Situation aufzuhalten. Letztlich ist jedem im Training bewußt, dass es hier nicht um Gesundheit oder Leben geht.

Bedeutet: das Überraschungsmoment und die Gewissheit der Ernsthaftigkeit der Lage sind psychische Stressoren, die sich so nicht in einem Training bedienen lassen. Jeder Ernstfall ist einzigartig, unterliegt einer eigenen Dynamik und ist unberechenbar. Daher waren Kampfkünstler in der Vergangenheit schon oft in Zweikämpfen auf der Straße unterlegen. Viele Kampfkünstler hören das nicht gerne, weil es aus ihrer Sicht eine Beschädigung ihres Image bedeutet. Diese Art der Selbstinitiierung hat sich leider im Laufe der Zeit weit verbreitet und verselbstständigt.

Es gibt keine “guten” und “schlechten” Stile, sondern nur gute und weniger gute Sportler. Die Kampfkünste sind lediglich als Angebote zu verstehen. Jeder kann – je nach Zeitaufwand und Motivation – seine Ziele erreichen. So wird der Eine im Judo Olymiasieger, ein anderer bleibt sein Leben lang Vereinssportler. Das, obwohl das Judo für alle die gleichen Voraussetzungen an Techniken und Prinzipien bietet. So ist es allerdings auch mit jedem anderen Sport: Viele spielen z. B. Fußball. Die meisten bleiben dabei im Vereinssport hängen, nur wenige schaffen es in die Bundesliga. Es kann also nicht am Sport, sondern muss am Sportler liegen.

Genauso ist es auch mit den Kampfkünsten.

Die Antwort: Genauso viel oder wenig, wie andere Filme die Realität spiegeln. Gerade Aktionfilme spiegeln kaum bis keine Realität. Es geht lediglich um eine gute Unterhaltung, um eine gute Story, um viel Dramatik, um Aktion, Spannung und gute Kampfszenen. Ein Film ist das Produkt der Ideen von Menschen, niedergeschrieben in ein Drehbuch. Filmszenen müssen teilweise häufig wiederholt werden, damit sie auch den gewünschten Effekt spiegeln. Jeder spielt eine Rolle und wurde genau dazu ausgebildet.

In der Realität gibt es kein Drehbuch, keinen Regisseur, keine Darsteller, keine Kameras, keine Wiederholungen der Szenen und zumeist auch kein Happy-End.

Theoretisch ist das möglich, praktisch allerdings nur mit sehr großem Aufwand umsetzbar – ebenso, wie in anderen Sportarten auch. Leute, die genetisch gut gebaut sind, werden weniger Probleme haben, ihren Körper fit zu halten. Diese sind aber nicht der Maßstab für die Wirkung eines Kampfkunst-Trainings auf den Körper. Es ist wichtig zu wissen, dass zum Abbau von Körperfett und zum Aufbau von Muskulatur ein normales Kampfkunsttraining mit 2-3 Trainingseinheiten in der Woche kaum ausreicht und – wie immer – davon abhängig ist, wie regelmäßig und intensiv jemand trainiert.

Das Training einer Kampfkunst wirkt sich also nicht per se vorteilhaft auf den Körper aus, es bedarf einer regelmäßigen und intensiven Trainingsteilnahme und eines speziellen Muskelaufbau-Trainings.

Die Teilnahme an SV-Kursen und Seminaren ist zur Wissenserweiterung natürlich immer sinnvoll… aber:

Es kommt natürlich immer darauf an, welchen Sinn bzw. welches Ziel ein derartiger Kurs verfolgt. Grundsätzlich kann niemand ernsthaft annehmen, sich über einen Kurs Fähigkeiten anzutrainieren, welche selbst in lebensbedrohlichen Situationen wirken. Sinnvoll an so einem Kurs ist, dass man in den Kampfkunstalltag mal hineinschnuppern kann. Um sich aber vernünftig verteidigen zu können, muss man selbstverständlich entsprechend regelmäßig trainieren. Dabei ist die Kampfkunst aber keine Ausnahme: Ohne ein regelmäßiges Training wird man in keiner Sportart die Möglichkeit haben, besser oder auch “gut” zu werden.

Die Frage ist also, um was es sich für einen Kurs handelt. Kurse zur Einführung in bestimmte Bereiche der Kampfkunst machen auf jeden Fall Sinn. Kurse zur Vorbereitung auf den Ernstfall machen überhaupt keinen Sinn und können sogar gefährlich werden (Selbstüberschätzung = falsches, eigengefährdendes Handeln)!

Aus praktisch-realistischen Gründen muss die Antwort eindeutig NEIN heißen, aus emotionalen Gründen eher JA.

Einziger Vorteil dieses Trainings einer Kampfkunst unter Frauen ist das psychologische Moment. Viele Frauen fühlen sich unter Frauen wohler, weniger beobachtet und können von daher freier agieren. Von daher machen reine Frauenkurse, z. B. als Einstiegskurs, sehr wohl Sinn.

Wie allerdings bereits in einer anderen Frage erwähnt wurde, bedient sich die Kampfkunst einer Sichtweise, die sich unmittelbar an der Realität orientiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau auf der Straße von einer anderen Frau angegriffen wird, ist extrem gering. In reinen Frauenkursen werden im Training Gewöhnungsprozesse unterstützt, die aus Sicht der Kampfkunst eher kontraproduktiv sind. Im Gegenteil: Für Frauen sollte es ein „MUSS“ sein, mit Jungen und Männern zu trainieren, um die Urgewalt der Angriffsenergie eines männlichen Angreifers zu erleben. Daher reicht es nicht aus, wenn Frauen unter Frauen trainieren und sich ab und zu für das Training einen männlichen Mitstreiter holen, der dann praktisch als „Dummy“ (keine Gegenwehr, keine realistische Kulisse) herhalten muss.

Natürlich kommt es darauf an, wie sich die Behinderung auf die physischen und psychischen Gegebenheiten des Betreffenden auswirken. Häufig können körperliche Behinderungen durch eine starke Willenskraft zwar nicht völlig kompensiert, aber dennoch merklich entgegengewirkt werden, sodass sich der Betroffene selbst seine Handlungskompetenz in seiner eigenen Geschwindigkeit erarbeiten kann. Demnach bleibt den Betroffenen zumeist keine andere Wahl, als es einfach auszuprobieren.

Bei geistigen Beeinträchtigungen erreichen die Betroffenen i. d. R. sehr schnell ihre Grenzen, wobei leichte bis mittelschwere Lernschwächen schon die Grenzen bilden. Bei den neurotischen Erkrankungen (z. B. Depressionen ) könnte man noch Einfluss nehmen, bei den strukturellen Erkrankungen (Borderline) und natürlich auch den psychiatrischen Erkrankungen (Psychosen) schon nicht mehr. Diese Menschen benötigen kein Kampfkunsttraining, sondern eine Therapie.

Vor Augen führen sollte man sich dabei, dass die meisten Trainer weder Physiotherapeuten noch Psychologen sind, also überhaupt nicht wissen können, was ein Betroffener in seiner Behinderung für Bedürfnisse hat und wie man diesen entspricht.

Natürlich sollten Sie zuvor grundsätzlich ein Probetraining absolvieren. Vom hinsehen können Sie weder die Übungen richtig einschätzen, noch ein Gefühl für das Training entwickeln. Es ist immer ein Unterschied, ob man mitten im Geschehen ist, oder dies nur von außen beobachtet.

Beim Zuschauen bekommen Sie lediglich einen “äußeren, ersten Eindruck”, etwas eher unverbindlicheres, dass Sie mitnehmen – evtl. auch so etwas wie ein “Bauchgefühl”. Wenn Sie sich viel Zeit für die Auswahl Ihres Vereines bzw. Ihrer Schule nehmen, kann das Zuschauen eine gute Ergänzung sein. Unserer Erfahrung nach verstreicht allerdings beim Zuschauen einfach nur Zeit, die in einer praktischen Erfahrung viel besser investiert ist.

Wie so immer ist und bleibt so etwas letztlich immer und grundsätzlich die Entscheidung von Ihnen selbst…

Dies ist eine häufig gestellt Frage, die man so ohne weiteres nicht beantworten kann, da sie zum einen aus psychologischer Sicht (Tagesform, Selbstbewußtsein, Selbstwertgefühl, Durchsetzungsfähigkeit, usw.) und zum anderen aus sportlicher Sicht (Reaktionsvermögen, Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft usw.) ganz unterschiedliche Ebenen anspricht.

Sportlich gesehen benötigen Mitglieder zumeist ca. 1 – 2 Jahre, um sich ein gutes und solides Fundament zu erarbeiten. Ab dieser Zeit können sie sich theoretisch schon ganz gut verteidigen. Psychologisch gesehen kann man keine Prognosen abgeben, da sich diese Fähigkeiten aus unterschiedlichen Gründen in ganz unterschiedliche Zeiträumen und Richtungen entwickeln können.

Alles über den Sai-Fon e. V.

Vorweg: Sai-Fon ist kein selbstentworfener Kampfstil, wie es häufig angenommen wird.

Sai-Fon ist der name eines realen Vereins mit Sitz in Nienburg/Weser. Wir sind in erster Linie eine Plattform zur Förderung der Kampfkunst, des Kampfsportes und der Selbstverteidigung. Dabei favorisieren wir eher die progressiveren Stile, also z. B. die Stile von Bruce Lee und seinem Freund und Trainingspartner Dan Inosanto, sowie deren jeweilige Schüler. Der Vorteil dieser Stile liegt unseres Erachtens in ihrer Aktualität und in ihrer Möglichkeit, sich der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland anzupassen. Was nutzt ein Stil, in dem man barfüßig und in reißfester Kleidung trainiert, weil es so tradition ist, wo doch die Realität auf der Straße in Schuhwerk eingebettet und normal gekleidet ist?

Außerdem halten wir für Sie Augen und Ohren offen, um Ihnen die Welt der Kampfkunst näher zu bringen. Sie sollen die Kampfkunst so erleben, wie sie ist und nicht, wie sie einige “Meister” gerne für sich – im wahrsten Sinne des Wortes – verkaufen!

Sai-Fon ist chinesisch und bedeutet übersetzt “kleiner Phönix”.

Nein. Die Verwendung des Namens “Sai-Fon” unterliegt dem Urheberrecht und ist eine geschützte, eingetragene Marke (DPMA). Zu beachten ist, dass die nicht durch den Rechteinhaber autorisierte Verwendung untersagt ist und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Die Rechte liegen – ohne Einschränkung – bei Andreas Liebsch, Hauptstraße 10, 31636 Linsburg und wurden durch das Deutsche Patent- und Markenamt, Registernummer: 30 2016 217 011, Aktenzeichen: 30 2016 217 011.9/41 in München per Urkunde bestätigt.

Als wir den Verein gründeten, suchten wir nach einem passenden Namen. Einerseits wollten wir die allgemein üblichen, japanischen Namen vermeiden, andererseits sollte der Name mit unserem großen Vorbild, Bruce Lee, in Verbindung stehen. Durch Zufall fiel Andreas Liebsch dabei eine Biografie von Bruce in die Hände, worin seine Frau Linda über seine Studienzeit berichtete. Darin wurde geschildert, dass sich Bruce mit seinen Kommilitonen häufiger Späße erlaubte und diese sich wiederum “rächten”, in dem sie ihn “Sai-Fon” (ein chinesischer Mädchenname) nannten. Der Name Sai-Fon (zu Deutsch “kleiner Phönix”) passt gut zu uns, da wir eine eher kleinere und familiäre Kampfkunst-Community sind, die sich “aus der Asche” früherer Kampfkunstinstitutionen entwickelte.

Gegründet wurde der Sai-Fon e.V. und mit ihm zusammen die Sai-Fon Kampfsystemschule Nienburg genau am 27. Dezember 1994. Wir existieren also schon seit ca. 25 Jahren!

Eine schwierige Frage, dessen Antwort dementsprechend komplexer ausfallen muss:

  • Der Sai-Fon e. V. ist nur sich selbst gegenüber verpflichtet und Rechenschaft schuldig. Wir sind also keine “Sparte” eines größeren Vereins und haben folglich auch nichts mit einer – für uns – fremden Vereinspolitik zu tun. Wir sind sozusagen unser eigener Herr und können daher ganz individuell über die entsprechenden Vereinsgremien explizit die für uns notwendigen und nutzbringenden Entscheidungen treffen.
  • Ein Training findet bei uns nur in kleinen Gruppen statt. Dies bedeutet eine grundsätzlich individuelle Trainingsförderung. Wir sind also kein Kampfkunst-Discounter, in dem die Mitglieder “abgefertigt” werden.
  • Im Sai-Fon e. V. muss sich auch nicht der Sportler dem Sport unterordnen. Die Idee ist, jedes Mitglied nach dessen individuellen Gegebenheit (z. B. Vorlieben, Gewicht, Größe, Reichweite, Geschlecht) zu fördern, ganz nach den Prinzipien des von Bruce Lee entwickelten Kampfkunstkonzeptes “Jeet Kune Do”. Von daher muss sich der Sport dem Sportler unterordnen – eben so, wie es eigentlich auch gedacht ist.
  • Im Sai-Fon e. V. werden die Mitglieder zu nichts überredet. So z. B. gibt es bei uns weder den Zwang noch die Devise, am Wettkampftraining teilnehmen zu müssen, um – Vereinspolitisch – unseren Verein in der Öffentlichkeit über die Teilnahme an Wettkämpfen besser aussehen zu lassen. Dies betrifft ebenso Gürtelprüfungen. Allerdings: Wer möchte, der kann!
  • Weiterhin gibt es im gesamten Landkreis Nienburg keinen Verein, der die gleichen oder ähnliche Kampfskünste anbietet. Wir sind die einzigen, die z. B. die Bruce Lee Stile “Jeet Kunde Do” und “Jun Fan Gung-Fu” anbieten. Außerdem ist unser Angebot im Bereich der Filipino Martial Arts Concepts, mit der inhaltlichen Ausgestaltung z. B. des Inosanto Kali, des Pekiti Tirsia und des Villabrille Kali so absolut einmalig. Diese Stile brillieren – neben ihrem Hang zur Realistik – durch ein gut strukturiertes Trainingskonzept, was schon daran zu erkennen ist, dass wir in “normaler” Sportbekleidung und mit Sportschuhen trainieren und uns jegliche Zeit für die Endwickung eines jeden Individuums nehmen.
  • Unser Verständnis eines konzeptionellen Systems für die Straße birgt auch mehr, als das stupide Aufeinander-Eindreschen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass ohne die Beherrschung von Grundlagen ganz elementare Dinge, wie z. B. das absolute Distanzgefühl, das richtige Timing und die Kreativität für die Suche nach Problemlösungen leiden. Der Fokus wird – bildlich gesprochen – in eine sehr sehr enge Einbahnstraße gelenkt, aus die es kein Entrinnen gibt. Wie in anderen Sportarten auch, steht daher bei uns das Trainieren von Grundlagen vor und nicht neben oder gar nach der Realität! Der Fokus auf das Thema “Kampf” – beeinflusst durch die MMA-Kämpfe – reduziert sich in vielen Angeboten lediglich auf Härte, bzw. hart zu werden. Man unterliegt dem Irrtum, nur als Empfänger und Sender von Härte und Gewalt ursprünglich und strassenbezogen zu arbeiten. Zumeist wird hierbei vergessen, dass die Gegenwart der Gewalt unserer Gesellschaft weitaus mehr Attribute von uns fordern, als aufeinander einzudreschen. So findet man auf unseren Straßen eher Menschen, die mit einem Messer (nicht mit Stock oder ähnlichem) bewaffnet sind, nur sehr selten findet bei uns ein Kampf “Mann gegen Mann” statt, Überraschungsattacken sind am wahrscheinlichsten, dann zumeist auch von mehreren Gegnern ausgeführt. Wir halten uns also unmittelbar an der Realität unserer Umgebung und nicht einer fiktiven, einzig auf die Argumentation von Gewaltausübung angelegten Kampfkunst-Szenerie. Will sagen: Wir spiegeln keine Kampfkunstfilme, sondern die pure Realität.
  • Im Sai-Fon e. V. hat auch der sportliche Mainstream, der sich ausschließlich an den Attributen höher, weiter, schneller, härter, usw. misst, keinen Wert. Was “weiter” oder “schneller” bedeutet, liegt ausschließlich im Fokus eines jeden Mitgliedes. Wir errichten also keine “Gruppen-Maxime” in Form eines Gruppenzwangs. Vielmehr sensibilisieren wir unsere Mitglieder für einen gesunden Blick auf die eigenen Fähig- und Fertigkeiten und eine gesundes Training zugunsten eines real zu erreichenden Ziels. Dabei arbeiten auch wir immer und grundsätzlich an physische und psychische Grenzen, jeder eben so, wie er es kann und will. Letztlich handelt es sich bei dem Training um eine Freizeitbeschäftigung und nicht um die Rekrutierung von Kämpfern für den Ernstfall – was immer das auch sein mag.
  • Weiterhin bewerben wir den Sai-Fon e. V. – außer über diese Hompage und einen Flyer – so gut wir gar nicht. Unsere Mitglieder kommen daher fast ausschließlich über die Mundpropaganda zu uns. Da wir seit nunmehr über 15 Jahren existieren, scheint diese Methode offensichtlich erfolgreich zu sein. Die Auswirkung: Es befindet sich niemand unter unseren Mitgliedern, der sich kontraproduktiv benimmt bzw. dessen Ziele mit denen des Sai-Fon e. V. nicht übereinstimmen.
  • Letztlich sehen wir auch unsere Angebote nicht als Konkurrenz zu anderen Vereinen, sondern eher als gute Ergänzung. Daher trainieren auch immer wieder Sportler aus anderen umliegenden Vereinen bei uns, um vor allen von den konzeptionellen Vorteilen unserer Angebote zu profitieren.

Würden wir ein kurzes Profil von uns abgeben müssen, so würde es beinhalten, dass wir ein kleiner aber nicht unwesentlicher Kampfkunstverein in Nienburg sind, der sich vor allem den progressiven und realistischen Kampfkünsten zuwendet und eine absolut wertschätzende Haltung gegenüber seinen Mitgliedern vertritt.

Unsere Angebote sind für alle gedacht, die fit bleiben möchten, Spaß am Kampfsport bzw. an der Kampfkunst haben und etwas für ihre persönliche Sicherheit tun möchten. Abstand von uns sollten Diejenigen nehmen, die ihr “Fachwissen” aus Zeitschriften, Foren und/oder Filmen haben und sich ausschließlich daran orientieren. Es ist immer wieder müßig über Dinge zu diskutieren, die dem gesunden Menschenverstand und den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Physik, Medizin, Biologie, Pädagogik, usw. elementar widersprechen.

Sicher darf jeder Theorien entwickeln. Es ist aber ein Unterschied, ob etwas sein könnte, oder ob etwas tatsächlich ist – daher sollte man beide Dinge mit einer entsprechenden Trennschärfe diskutieren.

Der Grund für die Höhe unserer Beiträge liegt darin, dass wir die Halle während der Trainingszeiten regelrecht angemietet haben. Der Vorteil: Wir müssen uns damit keinem anderen Verein unterordnen und haben zuverlässige Trainingszeiten. Der Nachteil ist die Miete, welche auf die Mitglieder umgelegt wird. Allerdings: Bei jeder Jahreshauptversammlung wird den Mitgliedern genau vorgerechnet, was mit ihrem Geld passiert ist. Wer also meint, die Trainer würden sich bei Sai-Fon eine goldenen Nase verdienen, irrt!

Sehr gerne! Dadurch, dass wir ein kleiner Verein sind, die Ausgaben aber immer abgedeckt werden müssen, haben wir keine Möglichkeiten, uns großartige Grundlagen zu schaffen. Unser großes Ziel ist es, in eigenen Räumlichkeiten trainieren zu können. Wir freuen uns über jeden, der uns hierbei unterstützen möchte!

Ganz einfach: Auf unserer Homepage befindet sich oben das Menü “Werde Mitglied” und dort findet sich der Unterpunkt Mitgliedsantrag. Einfach durchlesen, die Formulare herunterladen und entweder zum Training mitbringen, als Fax an die 05027-900291 senden oder an die Geschäftsstelle des Sai-Fon e. V., Hauptstraße 10 in 31636 Linsburg schicken.

Ein Drittel unserer Mitglieder sind Kinder, die anderen zwei Drittel entsprechend Jugendliche und Erwachsene. Unser jüngstes Mitglied ist 9 Jahre alt, unser ältestes Mitglied 63 Jahre. Die größte Gruppe der Mitglieder befindet sich zurzeit im Alter zwischen 20 und 26 Jahre, wobei wir geschlechtsspezifisch einen männlichen Anteil von ca. 80% haben. Ohne zu übertreiben lässt sich die Aussage treffen, dass sich alle Mitglieder untereinander gut bis sehr gut verstehen und gut miteinander klar kommen. Es existiert grundsätzlich eine freundliche und lockere Trainingsatmosphäre, in der sich jeder wohl fühlen kann. Wir sind sozusagen eine “große Familie”, in der Zusammenhalt, Loyalität und gegenseitige Hilfe die obersten Prinzipien sind, an denen wir uns gerne auch messen lassen!

Sai-Fon Anängerkurs

Der Anfängerkurs ist für diejenigen gedacht, welche die physische und psychische Belastung des Trainings einer Kampfkunst bzw. eines Kampfsportes für sich nicht abschätzen können. Wer außerdem der Typ von Mensch ist, der sich als Anfänger nicht so gerne gegenüber geübteren Sportlern “outet”, bzw. dem es als Anfänger “peinlich” ist, mit Geübteren (gerade auch jüngeren Geübteren) zu trainieren, wird diesen Kurs lieben!

Allerdings dient der Kurs auch dazu, unsere Angebote mit unserer Art des Lehrens und Lernens vorzustellen. Wer sich also für den Sai-Fon e. V. interessiert und vor einem Vereinseintritt erst einmal unsere Angebote kennenlernen möchte, kann dies bequem über diesen Kurs bewerkstelligen.

Natürlich lässt sich diese Frage nie konkret im Voraus mit “ja” oder “nein” beantworten. Wenn Sie sich allerdings sicher sind, eine Kampfkunst bzw. einen Kampfsport trainieren zu wollen, evtl. sogar schon Vorerfahrung haben (auch wenn dies einige Jahre her ist), physisch und psychisch keinerlei Einschränkungen unterliegen und sich zutrauen, sportliche Herausforderungen meistern zu können, sollte dieser Kurs genau das Richtige für Sie sein.

Als Ergänzung lesen Sie dazu bitte noch einmal die Antwort der ersten Frage genau durch. Gerne können wir auch im persönlichen Kontakt weitere Fragen beantworten.

Grundsätzlich ist das möglich. Die Altersangabe “14 Jahre” ist ein Richtwert. Es gibt Kinder, die in Ihrer Entwicklung weiter sind, als ältere und umgekehrt. Wir möchten allerdings für diesen Kurs deutlich machen, dass wir uns die Teilnehmer sehr genau anschauen werden!

Sich in gefährlichen Situationen adäquat (der Situation entsprechend) zu verhalten, erfordert ein langjähriges und intensives Training. In so einem Kurs erhalten Sie eine Idee davon, wie komplex so ein Ernstfall überhaupt ist, warum eine gefährliche Situation auf der Straße häufig unterschätzt wird.

Konkreter: Kein Kurs dieser Welt kann Sie so fit machen, dass Sie sich künftig gegen gefährliche Angriffe wehren können, jedoch werden Sie nach der erfolgreichen Durchführung des Anfängerkurses über Fähig- und Fertigkeit verfügen, die Ihnen in derartigen Situationen absolute Vorteile verschaffen.

Wir trainieren in großzügigen Räumlichkeiten und haben daher eine Fremdplazierung unseres Angebotes nicht eingeplant. Sofern allerding bei Ihnen ein geeigneter Raum zur Verfügung steht, führen wir das Training auch gerne vor Ort durch. In diesem Fall könnten allerdings weitere Kosten (z. B. Benzin) entstehen.

Nur ein regelmäßiges Training fördert Nachhaltigkeit und bietet physische und psychische Trainingseffekte. So ein Training kann nur die Mitgliedschaft in einem Verein oder einer Kampfsportschule bieten. Von daher muss immer und grundsätzlich ein Training in einem Verein bzw. in einer Kampfkunstschule das Ziel sein. Die Teilnahme an Kursen kann allerdings entweder als sinnvolle Ergänzung zur Arbeit an persönlichen Zielen, zur Inspiration weiterer Möglichkeiten oder schlichtweg zum Wecken weiterer Interessen innerhalb einer Thematik dienen.

Deshalb: Seid unbedingt vorsichtig vor Angeboten, die suggerieren, nur über einen Kurs fit für die Straße zu werden. Da es hierbei um bewusste Werbestrategien geht, kann man hierbei durchaus auch von einer LÜGE sprechen. Denkt immer daran: Ein guter Sportler – egal welche Sportart auch immer Ihr nehmt – würde nicht jahrelang für seine Erfolge trainieren, wenn er dies auch in einem Kurs von 8 bis 10 Wochen erlernen könnte. Glaubt also nicht, wenn Euch jemand anbietet, Eure Wäsche weißer als weiß zu waschen, Euer Geldvolumen innerhalb der nächsten 4 Wochen zu vervielfachen oder Euch in 8-10 Wochen fit für jeden Angriff auf der Straße zu bekommen. Es handelt sich hierbei lediglich um Werbestrategien – nicht um die Realität!

Bei diesem Kurs für Anfänger sollen Fähig- und Fertigkeiten antrainiert werden, die nachhaltig eine positive und progressive Veränderung in den Bereichen Eigensicherung, Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen und – bewußtsein, sowie Taktik und Stressbewältigung bewirken soll. Damit die Teilnehmer auch selbst sehen, wahrnehmen und registrieren, dass sich das Training auf ihre gesamte Physis und Psyche positiv ausgewirkt hat, liegt es nahe, einen kleinen Test durchzuführen, der allerdings freiwillig ist. Diese Prüfung besteht aus der Abarbeitung verschiedener Aufgabenstellungen, die unter dem Druck des “hier und jetzt” zu bewältigen sind. Alle dieser Aufgaben basieren auf den Trainingsinhalten des Kurses.

Nach einer bestandenen Prüfung kann man also nicht nur zurecht mächtig stolz auf sich sein, es ist auch der Beweis dafür, dass ein gut durchdachtes Trainingskonzept den Bereich des Selbstwirkungsprinzips in einer bisher noch nicht erlebten Weise tragfähig und nachhaltig beeinflusst. Als “Beweis” dieser sicht- und merkbaren Veränderung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat über den Lehrgang und die evtl. abgeschlossene Prüfung.

Kurse werden durch unterschiedlichste Personen, Vereine, Behörden etc angeboten. Folgendes sollten sie genauestens vergleichen:

  1. Qualifikation des DurchführendenGrundsätzlich sollte es sich um einen Pädagogen mit entsprechender Berufserfahrung und fachlicher Sachkenntnis handeln. Fragen sie also gezielt nach. Weicht man Ihnen aus oder benennt keine eindeutigen Berufsbezeichnungen, oder beruft sich auf langjährige Erfahrung als Übungsleiter, Schwarzgurt etc, sollten sie die nötige Vorsicht walten lassen. Hier fehlt es in den meisten Fällen an ausreichender pädagogischer und psychologischer Ausbildung und Eignung.
  2. Dauer des AngebotsUm erlerntes Wissen dauerhaft und auch unter Schock anwenden zu können, hilft es nicht ein oder 2x an einem Wochenendkurs teilzunehmen. Das Wissen ist schon nach kürzester Zeit nicht mehr anwendbar. Der Kurs war umsonst. Unsere Kurse dauern mindestens 7 Wochen mit je 1,25 Stunden. Nicht die Masse der Inhalte, sondern der Angebotene Zeitraum und die Qualität der Vermittlung durch Fachleute sind entscheidend.
  3. WerbungWirbt der Anbieter mit Angst, ist Vorsicht geboten. Gerade die Angstfreiheit spielt eine wesentliche Rolle. Es spricht allerdings nichts dageben, darauf hinzuweisen, dass mit dem Training einer Sporart diverse persönliche Attribute trainiert werden, u. a. auch Selbstvertrauen oder Selbstbehauptung.
  4. PolizeiWirbt der Anbieter damit, dass dieses Programm in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet oder durchgeführt wird, erkundigen sie sich bei der für sie zuständigen Polizeidienststelle nach dem Wahrheitsgehalt der Aussage. Außerdem sind Polizisten nicht per se für die Leitung von Selbstverteidigungskursen prädestiniert bzw. geeignet. Dies liegt daran, dass Polizisten in der Ausübung ihres Berufs – gegenüber einem Bürger – schon allein durch das Tragen einer Waffe und durch ihre Berufung, für Recht und Ordnung zu sorgen, ganz andere Vorausseztungen haben.
  5. Preis
    Der Preis ist für die Qualität wenig ausschlaggebend, andererseits gibt es Qualität nicht zum Nulltarif. Daher: Immer vergleichen!
  6. InhalteWer reine Selbstverteidigung erlernen möchte, schafft dies nur durch regelmäßiges Training, als Mitglied eines entsprechenden Vereins. Der Träger eines Schwarzgurtes trainiert nicht 10 Jahre, wenn er die Fähigkeiten auch in einem Kurs erlernen könnte. Inhalte eines Kurses sollten immer sowohl die Prävention, als auch die Selbstbehauptung und die Selbtsverteidigung beinhalten. Reine Selbstverteidigungskurse sollten daher eher als Schnupperkurs für eine Vereinsmitgliedschaft verstanden werden. Diese als effektive Möglichkeit zum Selbstschutz zu verkaufen, halten wir für fragwürdig. Der Kurs für Anfänger bietet deutlich mehr als nur plumpe Selbstverteidigung!

Zuerst solltest Du dir natürlich die Inhalte des Kurses genau durchlesen und für dich sicher sein, dass Du verstanden hast, worum es in diesem Kurs geht. Entschließt Du dich, an diesem Kurs teilzunehmen, schau doch nach einer weiteren Person, die dich evtl. begleiten würde. Es ist immer von Vorteil, wenn man einen Trainingspartner mitbringt, da nie sicher ist, ob die Teilnehmerzahl gerade oder ungerade ist. So gehst Du auf jeden Fall sicher, dass Du ständig den gleichen Trainingspartner vor Augen hast.

Unser Sozailtarif

Insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Eltern das Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten oder den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen und Teilnehmen, insbesondere in der Schule, der Kita oder auch beim Sport und Spiel in Vereinen. Der Sai-Fon e. V. nimmt diesen Rechtsanspruch als gemeinnütziger Verein sehr ernst und bietet somit betroffenen Kindern und Jugendlichen an, im Rahmen des sogenannten “Bildungs- und Teilhabepaketes” für einen absolut ermäßigten Beitrag im Sai-Fon e. V. zu trainieren. Dabei werden bei der Mitgliedschaft selbst keinerlei Unterschiede zwischen anderen und dem ermäßigten Sozialtarif gemacht, d. h. die Betroffenen können an allen Angeboten des Sai-Fon e. V. ohne Einschränkungen teilnehmen.

Die Zielgruppen des Sozialtarifes sind:

  • Kinder und Jugendliche bis zum einschl. 17. Lebensjahr
  • Eltern, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe emfangen
  • Eltern, die Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen
  • Asylbewerber nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Nehmen Sie – je nach dem, unter welcher Zielgruppe sie einzuordnen sind – mit den folgenden Ämtern Kontakt auf: Arbeitslosengeld II Jobcenter Nienburg/W. Tel.: 05021 – 907-1300 Geschäftsstelle Stolzenau Tel.: 05761 – 9200-67 Geschäftsstelle Hoya Tel.: 04251 – 9314-63 Leistungsberechtigte Wohngeld u. Kinderzuschlag Landkreis Nienburg/W. Fachdienst Bundesleistungen 05021 – 967-423 Leistungsberechtigte SGB XII (Sozialhilfe) / Asylbewerber Landkreis Nienburg/W. Fachdienst Sozialhilfe 05021 – 967-130

Dem Kind oder dem Jugendlichen steht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ein monatliches Budget in Höhne von 10 EURO im Monat zur Verfügung. Bedeutet: Es handelt sich also hierbei um einen Zuschuss von insgesamt 120,- EURO im Jahr. Da der Sozialtarif des Sai-Fon e. V. genau 10 EURO im Monat kostet, entstehen somit keinerlei weitere Kosten für das Kind oder den Jugendlichen. Das zuständige Amt zahlt somit einem Kind oder einem Jugendlichen den vollen Monats- bzw. Jahresbeitrag.

Da die Anträge nach dem Bildungs- und Teilhabepaket von diversen Umständen abhängen, die sich immer mal wieder ändern können, haben die Mitgliedsverträge des Sozialtarifs eine Laufzeit von max. 1 Jahr. Bedeutet: Nach einem Jahr wird geschaut, ob die Voraussetzungen zum Erhalt des Sozialtarifs gleichgeblieben sind. Sind sie gleichgeblieben, so wird der Mitgliedsvertrag für ein weiteres Jahr verlängert. Haben sich die Voraussetzungen geändert, so kann der Mitgliedsvertrag entweder auf einen anderen Tarif verlängert oder aber gekündigt werden.

Definitiv nicht! Jedes Mitglied, welches bei uns über einen Mitgliedsvertrag trainiert, erhält die gleichen Leistungen. Es werden von den Trainern keine Unterschiede zwischen Mitgliedern der unterschiedlichen Tarif gemacht, somit ist eine Benachteiligung von Mitgliedern des Sozialtarifs im Sai-Fon e. V. ausgeschlossen.

Sie müssen bei einen der für Sie zuständigen Ämter einen “Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe” stellen. Diesen können Sie HIER bei uns herunterladen. Bitte füllen Sie diesen in Druckbuchstaben aus. Bitte beachten Sie die “Hinweise zum Ausfüllen des Antrages auf Leistungen für Bildung und Teilhabe”, welche Sie HIER herunterladen können. Letztlich müssen Sie von uns eine Bestätigung über die Mitgliedschaft ihres Kindes bzw. über die Mitgliedschaft von sich selbst als Asylbewerber an das betreffende Amt weiterleiten. Laden Sie sich bitte für diesen letzten Schritt die “Bestätigung des Vereins” HIER herunter, füllen diese im oberen Bereich aus und bringen sie dann zum nächsten Training mit. Dort muss er dann von einem Verantwortlichen des Sai-Fon e. V. ausgefüllt werden. Die Bestätigung geben Sie dann bitte an das betreffende Amt weiter. Das war’s! Vergessen Sie bitte nicht, auch den Mitgliedsvertrag beim Sai-Fon e. V. herunterzuladen, auszufüllen und einem Verantwortlichen des Sai-Fon e. V. auszuhändigen.

Im Landkreis Nienburg/W. existiert ein Flyer. Dieser kann HIER eingesehen bzw. heruntergeladen werden.

Solltest Du weitere Fragen zum Thema “Bildungs- und Teilhabepaket” oder zu ähnlichen Themen haben, wende dich bitte vertrauensvoll an uns. Gerne sind wir bereit dazu Dir bei allen relevanten Dingen zur Seite zu stehen. Scheue dich sich also nicht, den Kontakt mit uns entweder unter der Tel.-Nr. 05027-900290 oder per Email: info@sai-fon.com aufzunehmen – wir stehen Dir gerne hilfreich zur Seite!

Vertragliche Fragen

Du kannst Dich in allen vertragleichen Belangen vertrauensvoll an unseren 1. Vorsitzenden, Andreas Liebsch, wenden. Den Kontakt nimmst Du bitte entweder direkt per Telefon über 05027 – 900290 (evtl. Anrufbeantworter) oder per Email unter info@sai-fon.de auf. Bitte denke daran: Je klare Du Dein Problem schilderst, umso besser kann Dir geholfen werden!

Nein, natürlich nicht! Wenn jemand genau weiß, was er will und auf was er sich bei uns einlässt, oder er uns (positiv) bekannt ist, muss nicht unbedingt ein Probetraining erfolgen. Wir behalten uns allerdings grundsätzlich vor, ein Probetraining vorzuschlagen bzw. dieses als Voraussetzung für eine Mitgliedschaft bei uns als Bedingung zu setzen. Will sagen: Bei uns fremden Personen ist so ein Probetraining von uns aus sehr wünschenswert, zumal dies ja unentgeltlich und ohne jegliche Verpflichtungen ist!

Die Aufnahmegebühr wird nur einmal (beim Eintritt in den Sai-Fon e.V.) erhoben und richtet sich nach der Höhe des Monatsbeitrages. Sie wird zusammen mit der ersten Monatsrate von dem im Vertrag angegebenen Bankkonto abgebucht. Die Mitglieder sind aufgefordert nachzuprüfen, ob die Aufnahmegebühr tatsächlich auch nur ein einziges Mal von dem betreffenden Konto abgebucht wurde und dass die Höhe der Gebühr stimmt.

Nein, die monatlichen Beiträge sind nicht verhandelbar und gelten für jedes Mitglied. Wenn Du die monatlichen Beiträge nicht aufbringen kannst, ist eine Mitgliedschaft im Sai-Fon e. V. nicht möglich. Evtl. musst Du Dir aber auch nur Prioritäten setzen und genauer planen, welches Angebot Priorität hat? Noch einen Tipp: Solltest Du Hartz-IV-Empfänger sein, kannst Du einen Teil der Beiträge auch über das neue Bildungspaket begleichen!

Vorbereitungen für Schul-, Studiums- und Berufsabschlüsse sowie Vorbereitungen auf Leistungsnachweise, Referate und mündliche Überfrüfungen liegen grundsätzlich im organisatorischen Geschick eines jeden Einzelnen. Aus der Lernspsychologie ist allerdings deutlich abzuleiten, welche Qualität (z. B. Tageszeit, Lernumgebung, Lernorganisation) und welche Rahmenbedingungen (z. B. gesetzte zeitliche Einteilungen) für ein gutes Lernen grundsätzlich am sinnvollsten und vorteilhaftesten sind.

Aus diesen Gründen gibt es auch bei den oben genannten Lernüberprüfungen keine Veranlassung dafür, das Training gleichfalls zu vernachlässigen. Im Gegenteil: Gerade ein ausgewogener Lebenswandel mit z. B. ausreichendem Schlaf, guter Ernährung und ausreichender und abwechslungsreicher Bewegung sorgt für einen guten Ausgleich zum “Lernstress”.

Für alle Eltern: Das Gehirn ist kein Muskel, den man einfach nur gut und ausdauernd trainieren muss. Lernen sollte daher grundsätzlich einer guten Organisation unterliegen, dazu gehört – gerade für Kinder – viel Ausgleich durch möglichst abwechselungsreiche Bewegung. Setzen Sie dem Lernstress Ihres Kindes intelligente Bewegungsmöglichkeiten entgegen!

Nein. Die monatlichen Beiträge werden ausschließlich per Bankeinzug vorgenommen.

Natürlich nicht! Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, mindestens 1 x in der Woche zu trainieren. Ob diese Trainingseinheiten auch tatsächlich ausgeschöpft werden, entscheidet natürlich jedes Mitglied für sich selbst. Um sichtbare Erfolge im Training zu erzielen, ist eine regelmäßige Teilnahme am Training natürlich Voraussetzung. Wir empfehlen daher, auch mindestens einmal wöchentlich bei uns zu trainieren.

Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Sich zunächst mit anderen Mitgliedern austauchen und fragen, ob sie das genauso empfinden (in der Gruppe ist man stärker)
  • Den Trainer direkt ansprechen, deutlich machen, was nicht gefällt und evtl. Wünsche äußern
  • Kritik per Email an die Trainer, falls die direkte Auseinandersetzung nicht gewünscht wird
  • Ein Telefonat mit dem Trainer
  • Wenn alle Mittel versagen bleibt letztlich nur die Kündigung

Wichtig ist (und manchmal muss man so etwas lernen), Probleme bzw. Kritik offen anzusprechen. Nur wenn die Dinge zur Sprache gebracht werden, besteht die Möglichkeit, etwas zu ändern. Ein guter Zeitpunkt, um Kritik anzubringen, ist grundsätzlich nach dem Training. Während des Trainings ist es äußerst ungünstig, da der Lernfluss nicht zugunsten von Grundsatzdiskussion unterbrochen werden soll.

Es ist möglich, den Mitgliedsvertrag auch außerordentlich zu Kündigen. Hierfür müssen allerdings entsprechend wichtige Gründe vorliegen, wie z. B.:

  • Umzug in einen anderen Wohnort, mit unzumutbarem An- und Abfahrtsweg zum und vom Training
  • Neue, während der Vertragslaufzeit hinzu gekommene, gesundheitliche Einschränkungen, die ein weiteres Training unmöglich machen (Attest)
  • Eine Kündigung, aufgrund langfristiger (mind. über 2 Jahre andauender) geldlicher Einschränkungen

Die Kündigung des Vertrages aus den oben genannten Gründen bedarf grundsätzlich einer vorherigen Absprache mit dem Vorstand des Sai-Fon e.V. Kündigungen aus den oben genannten Gründen ohne eine vorherige Absprache werden grundsätzlich abgelehnt!

Folgende Punkte bieten keinen Grund für eine vorzeitige Kündigung des Vertrages:

  • Erhöhte Anforderungen in Schule, Studium und Beruf
  • Trainingsausfälle aus einem logischen Grund (z. B. Urlaub oder Krankheit des Trainers, Hallenrenovierungen)
  • Vorübergehende, gesundheitliche Einschränkungen
  • Vorübergehende finanzielle Schwierigkeiten
  • Keine Motivation, Unlust usw.

Eine Mitgliedschaft dauert beim Sai-Fon e. V. immer grundsätzlich bis zum Ende des Kalenderjahres an, die Kündigungsfrist ist immer zum letzten Quartal des jeweiligen Jahres. Die Kündigung muss also immer bis spätestens 30.09. eines Jahres erfolgen! Wird nicht gekündigt, verlängert sich die Laufzeit des Vertrages um ein weiteres Jahr.

Wenn Du den Mitgliedsvertrag beim Sai-Fon e. V. kündigen möchtest, musst Du unbedingt folgende Punkte beachten:

  • Kündigen solltest Du spätestens bis zum 30.09. eines Jahres. Kündigungen nach diesem Zeitpunkt können dann erst wieder für das nächste Jahr berücksichtigt werden.
  • Die Kündigung muss unbedingt schriftlich erfolgen, also per Brief bzw. per Einschreiben an die Geschäftsstelle des Sai-Fon e. V., Hauptstraße 10, 31636 Linsburg
  • Eine Kündigung per Email, per SMS, WhatsApp oder sonstigen Medien ist nicht möglich und wird nicht anerkannt. Auch hat diese keine zeitliche Wirkung. Solltest Du also per Email noch vor dem 30.09. eines Jahres gekündigt haben, die briefliche Kündigung kommt aber erst später, gilt der Eingang der brieflichen Kündigung. Die Kündigung per Email oder sonstiger Medien hat also keinerlei rechtliche Relevanz.

Generell kann nur dazu geraten werden, vor einer Kündigung den Kontakt zum Vorstand des Sai-Fon e. V. zu suchen, um Probleme, Unsicherheiten bzw. Fragen bereits im Ansatz zu klären. Der Sai-Fon e. V. agiert – gerade in Vertragsfragen – grundsätzlich Problem- und Lösungsorientiert, dabei dürfen Mitglieder weder benachteiligt noch bevorzugt behandelt werden. Alle vertraglichen Fragen bedürfen demnach einer transparenten, offenen und fairen Verhandlung.

STOP! Ich wehre mich

Ja! Die Altersangabe “5 Jahre” ist ein Richtwert, kein Absolutum. Es gibt Kinder, die in Ihrer Enwtwicklung weiter sind als ältere und umgekehrt.

Folgendes sollten sie genauestens vergleichen:

  1. Qualifikation des Durchführenden Grundsätzlich sollte es sich um einen Pädagogen mit entsprechender Berufserfahrung und fachlicher Sachkenntnis handeln. Fragen sie also gezielt nach. Weicht man Ihnen aus oder benennt keine eindeutigen Berufsbezeichnungen, oder beruft sich auf langjährige Erfahrung als Übungsleiter, Schwarzgurt etc, sollten sie die nötige Vorsicht walten lassen. Hier fehlt es in den meisten Fällen an ausreichender pädagogischer und psychologischer Ausbildung und Eignung.
  2. Dauer des Angebots Um erlerntes Wissen dauerhaft und auch unter Schock anwenden zu können, hilft es nicht ein oder 2x an einem Wochenendkurs teilzunehmen. Das Wissen ist schon nach kürzester Zeit nicht mehr anwendbar. Der Kurs war umsonst. Unsere Kurse dauern mindestens 7 Wochen mit je 1,25 Stunden. Nicht die Masse der Inhalte, sondern der Angebotene Zeitraum und die Qualität der Vermittlung durch Fachleute sind entscheidend.
  3. Einbeziehung der Eltern Eltern sollten bei Kursbeginn und zum Abschluss einbezogen werden. Nur so können sie vermittelte Inhalte einschätzen und gegebenenfalls auch zuhause üben, abfragen etc.
  4. Werbung Wirbt der Anbieter mit Angst, sollte man Abstand nehmen. Gerade die Angstfreiheit spielt eine wesentliche Rolle.
  5. Polizei Wirbt der Anbieter damit, dass dieses Programm in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet oder durchgeführt wird, erkundigen sie sich bei der für sie zuständigen Polizeidienststelle nach dem Wahrheitsgehalt der Aussage.
  6. Preis Der Preis ist für die Qualität nicht ausschlaggebend. Es gibt teure Kurse, an denen das hochwertigste der Preis war.
  7. Inhalte Wer reine Selbstverteidigung erlernen möchte, schafft dies nur durch regelmäßiges Training, als Mitglied eines entsprechenden Vereins. Der Träger eines Schwarzgurtes trainiert nicht 10 Jahre, wenn er die Fähigkeiten auch in einem Kurs erlernen könnte. Inhalte eines Kurses sollten immer sowohl die Prävention, als auch die Selbstbehauptung und die Selbtsverteidigung beinhalten. Reine Selbstverteidigungskurse sollten daher eher als Schnupperkurs für eine Vereinsmitgliedschaft verstanden werden. Diese als effektive Möglichkeit zum Selbstschutz zu verkaufen, halten wir für fragwürdig. Das Kursprogramm “STOP! Ich wehre mich!” bietet deutlich mehr, als “nur” Selbstverteidigung!

Natürlich kann man diese Frage nie mit einem klaren “Ja” oder “Nein” beantworten. Daher gibt es immer die Möglichkeit, es auzuprobieren und sich erst nach dem 1. Termin endgültig zu entscheiden, falls Unsicherheit besteht.

Ja! Sofern Sie einen geeigneten Raum zur Verfügung stellen (Bewegungsraum, Turnhalle, etc), führen wir das Training auch gerne bei Ihnen vor Ort durch.

Regelmässiges Training kann nur ein Verein oder eine Kampfsportschule bieten. In unserem Kursprogramm werden Inhalte vermittelt, die in der Regel nicht oder nur in geringem Umfang in Kampfsportschulen oder Vereinen vermittelt werden. Trainiert Ihr Kind bereits in einem Verein, ist der Kurs die ideale Ergänzung. Möchten Sie, dass ihr Kind ein umfassendes Repertoire an Selbstverteidigungstechniken sicher beherrscht, dann sollte es diese über Jahre langes Training in einem Verein oder einer Kampfsportschule erlernen. Die Teilnahme am Kurs ist jedoch auch ohne regelmässiges Vereinstraining sehr sinnvoll und effektiv und kann auch dazu dienen, das Interesse an der Thematik zu wecken.

Es ist leider bis heute ein weit verbreiteter Irrglaube, das Mädchen und Frauen häufiger Opfer von Gewalttaten werden. Das ist grundsätzlich falsch! Die Masse aller Gewaltopfer ist männlich. Wenn Mädchen Opfer von Gewalt werden, ist der Täter jedoch in der Regel auch männlich. Mädchen müssen also lernen, sich auch gegenüber Jungen durchzusetzen. Sie müssen erleben, dass sie auch gegenüber einem männlichen Angreifer durchaus Möglichkeiten haben, erfolgreich Selbstverteidigungstechniken anzuwenden. Dieses nur theoretisch zu erlernen, ohne es auch zu erleben, ist wie das Erlernen des Autofahrens im Bobbycar.

Wir haben versucht, die Kosten günstig zu halten. Aktuell kostet der gesamte Kurs nur 37,- € pro Kind. Geschwister zahlen nur 32,- € pro Kind.

Wer sich für das Programm interessiert, kann sich jeder Zeit unter “STOP! Ich wehre mich!” oder unter 05024-944586 direkt an Frank Henning wenden. Gerne sind wir bereit, auf Elternabenden, Elternvertretungssitzungen, Dienstbesprechungen usw. Informationen zu geben und Fragen zu beantworten. Oder senden Sie eine Mail an fr.henning@gmx.de

Nein! Gewaltprävention ist gut und richtig. Sobald Ihr Kind angegriffen wird, hat die Gewaltprävention jedoch offensichtlich versagt. Dann benötigt das Kind Möglichkeiten, den Angreifer zu stoppen und Gefahren für die eigene Gesundheit abzuwenden.

Ja! Sofern Sie vor Ort mindestens 15 interessierte Kinder für den Kurs gewonnen haben. Rufen Sie uns einfach an: 05024 944586. Wir senden Ihnen unverbindlich das gewünschte Material (Flyer, Listen, Aushänge) Sobald sich mindestens 15 Kinder für den Kurs interessieren, stimmen wir mit Ihnen die Termine ab.

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